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nur noch zwei Jahre
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(anonymer, aber bestätigter Tatsachenbericht)
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Am 29.12.2005 rief mich meine Mutter an. Sie war in Tränen aufgelöst, so dass es mir den kalten Schauder über den Rücken trieb. "Komm bitte." Ich fragte entsetzt: "Was ist denn?" Noch eindringlicher: "Komm bitte!" - "Ok." Und eh ich mich versah saß ich im Auto und fuhr los.
Während der 12 km langen Fahrt bewegten mich Fragen: Was ist denn passiert? Ist die Großmutter gestorben? Das wär sehr traurig, aber zu erwarten gewesen, sie war schon über 80. Und nach dem Tod Ihres Mannens nie wieder richtig lebensfroh geworden. Oder stellt sich meine Mutter nur an? Ist unser Hund überfahren worden? Natürlich wäre das ein Verlust, aber muss man dafür so ein Drama machen? Diese und noch weitere Gedanken schossen mir durch den Kopf.
Nach ca. 15 Minuten Fahrt erreichte ich mein Ziel. Ich schellte und meine Mutter öffnete mir die Tür. Ich rannte hoch in die zweite Etage, vorbei an der Wohnung meiner Oma - sie wohnt im Erdgeschoss. Als ich die Wohnungstür öffnete begrüßte mich der Hund vergnügt und fröhlich wie immer. Er freut sich immer besonders, wenn ich komme. Ich lief durch die Wohnung und rief nach meiner Mutter - keine Antwort. Beim Blick in die Küche sah ich sie: Sie stand da, angelehnt an die Küchenarbeitsplatte, zusammengesackt, wie ein Häufchen Elend. Ich fragte: "Was ist?" Man sah, dass sie schon lange geweint hatte. Dann platzte es aus ihr heraus:
weiter
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